Fernerkundung
... Digitale Daten via Satellit
Die Fernerkundung ist eine außerordentlich wichtige Quelle zur schnellen Gewinnung aktueller Daten vorwiegend zur Landnutzung der Erdoberfläche und anderer Faktoren (Temperatur- und Wetterdaten, Strömungsverhältnisse ...). Satelliten wie LANDSAT oder SPOT liefern digitale Daten mit Bodenauflösungen im Bereich von wenigen Metern, die direkt in das System ArcInfo eingearbeitet werden können. In aller Regel handelt es sich hier um Rasterformate, deren sinnvoller Einsatz bei größeren Untersuchungsgebieten gegeben ist.
Eine Interpretation der Daten ist in Grenzen mit dem GIS ArcInfo
möglich, in praxi werden jedoch eher speziell ausgerichtete Fernerkundungssysteme
wie ERDAS für diese Zwecke herangezogen. Die dort gängigen
Formate können in ArcInfo eingelesen und weiterverarbeitet werden.
Die analytische Verarbeitung erfolgt entweder im Rastermodell oder nach
entsprechender Klassifikation und Konvertierung auf der Vektorebene.
Da es zunehmend einfacher und kostengünstiger wird, aktuelle Satellitenaufnahmen
zu erhalten, wird ihr Anteil im Planungsbereich weiter zunehmen.
... Digitale Daten aus dem Luftbild
Neben Satellitenaufnahmen spielt das Luftbild in der Planung eine wesentliche Rolle, hier vor allem auch bei kleinräumigen Untersuchungsgebieten, bei denen die Bodenauflösung eines Satelliten für bestimmte Fragestellungen nicht ausreicht. Den Standard bilden CIR-Luftbilder (Color-Infra-Rot Aufnahmen) im Maßstabsbereich zwischen 1:10.000 und 1:15.000, daneben Luftbilder in Echtfarbe. Der technische Fortschritt erlaubt mittlerweile auch die direkte Gewinnung digitaler Orthophotos aus dem Luftbild, was die Planung und Analyse in vorgegebenen Koordinatensystemen deutlich erleichtert.
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