Lärm
... Planungshilfen in der UVS
Die modellhafte Berechnung einer Lärmausbreitung ist häufig zentraler Bestandteil von Umweltverträglichkeitsstudien und -prüfungen, deren Ziel die Planung von Trassenführungen für Verkehrswege darstellt. Die Ermittlung der Lärmzonen basiert auf komplexen Algorithmen, die über entsprechende Normen (DIN18005, RLS90) beschrieben sind. Die Simulation im Modell muß diesen Normen genügen. ArcInfo selber beinhaltet keine entsprechenden Programme, so daß wir einen von ESRI entwickelten Aufsatz, das Programmpaket SLAERM, für die Rechenläufe nutzen.
Im Ergebnis werden Lärmwerte in db(A) im Raum ermittelt, die klassifiziert zu Lärmzonen zusammengelegt werden. Die normgerechte Berechnung ist möglich für
- Verkehrslärm Straße
- Verkehrslärm Schiene
- Verkehrslärm Luft an Flughäfen
- Lärm von Einzelemittenten (Freizeit, Gewerbe, Industrie)
Eine flächenscharfe Verschneidung der Lärmzonen mit digital vorliegenden Einwohnerdaten ergibt ein Bild von der effektiven Belastung durch Dauer- oder Einzelschallpegel.
In der Simulation lassen sich damit relativ schnell die Effekte von Lärmschutzwänden, unterschiedlichen Trassenvarianten, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Fahrbahnbelägen und den verschiedenen Methoden zur Verkehrssteuerung errechnen und in der Planung berücksichtigen. Status Quo und diverse Variantenvergleiche sind durch den Aufsatz in ArcInfo auch für sehr große Untersuchungsgebiete realisierbar. Beim Fluglärm ist die Optimierung von An- und Abflugzonen möglich.
Auszugsweise einige realisierte Projekte:
- Umweltverträglichkeitsstudie für das Verkehrsnetz 'Würmtal' mit integrierter Lärmberechnung für Schiene und Straße nach RLS90
- Lärmuntersuchung für den Flughafen Franz-Josef-Strauß
- Umweltverträglichkeitsstudie zum Neubau der Ortsumgehung B20 Furth im Wald mit Lärmberechnung Straßenverkehr
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