| Die Administration der GEOSUM-Datenbank ist nur in der Administratoren-Edition von GEOSUM verfügbar. Für die Benutzung von GEOSUM zum Anzeigen der Geodaten sind diese Seiten nicht erforderlich. |
Über das Menü "GEOSUM-Datenbank" - "Administration" - "Raster-Datenbank-Einstellungen" haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Einstellungen bezüglich der Rasterdaten zu tätigen, die für alle Benutzer der Datenbank gelten sollen.
Die Einstellungen zur Raster-Hintergrundansicht werden in der Tabelle 'GEOSUMRasterDB' der Datenbank "GeosumDB_Server.mdb" gespeichert. Sie sollte ebenfalls in dem Verzeichnis verwaltung\steuerung_geosum auf dem Server abgespeichert werden. In ihr sind die Definitionen der Raster-Datenbank (Pfade der Rasterkataloge, Farben, Anzeigemaßstab etc.) abgelegt. Bei jeder Abfrage der Rastereinstellungen, wird sie nach den Einstellungen durchsucht.
| Auf dem Server müssen Bildkataloge für die Rasterdaten angelegt worden sein. Die Pfade für die Bildkataloge der Datensätze sind nicht im Programmcode verankert, sie können für jeden Datensatz individuell eingestellt werden. Seit ArcGIS 9.0 gibt es die Möglichkeit, die Rasterkataloge in einer Geodatabase zu speichern. Wenn Sie diese Option nutzen, wird dementsprechend wie im nächsten Bild zu sehen, ein Geodatabase-Rasterkatalog-Symbol in der Liste oben links angezeigt. |
Bei der parallelen Verwendung von DBF-basierten und Geodatabase-basierten Rasterkatalogen sind vereinzelt Probleme bei Verwendung der Funktion "Automatisch" aufgetreten. Aus diesem Grund stehen den ArcGIS 8-Benutzern nur die DBF-basierten Rasterkataloge zur Verfügung, während die ArcGIS 9-Benutzer lediglich die Geodatabase-basierten Rasterkataloge sehen. Der Administrator kann hingegen alle Rasterkataloge sehen und bearbeiten.
In dem Dialog "Raster-Datenbank-Einstellungen" finden Sie eine Übersicht aller serverseitig verfügbaren Rasterkataloge. Sie sind, ähnlich der Vektordaten, in Rasterdatensätze, Basisthemen und einzelne Layer strukturiert. Im oberen linken Bereich des Dialogs sind die verfügbaren Rasterdatensätze als Registerblätter aufgelistet. Rechts daneben können Einstellungen dazu vorgenommen werden. Im unteren Bereich des Dialoges werden die im jeweiligen Fachsystem ausgewählten Rasterlayer mit detaillierten Einstellungen aufgelistet.
Der Bereich oben links liefert Ihnen einen Überblick über die definierten Rasterdatensätze und die jeweils zugeordneten Rasterlayer. Durch einen Klick auf die Registerblätter werden die Inhalte aufgelistet. Sind sehr viele "Raster-Fachsysteme" definiert, kann mittels der beiden Pfeile rechts und links navigiert werden.
Die Erstellung neuer "Raster-Fachsysteme" und Basisthemen wird durch Klick auf "Rasterdatensatz hinzufügen" und einfaches Eintippen im rechten Bereich des Dialogs vorgenommen.
Es ist ebenfalls möglich, die Anzeige der Daten auf einen bestimmten Maßstabsbereich einzuschränken. Der Maßstabsbereich betrifft immer den gesamten Rasterdatensatz. Dazu muss der Benutzer nur die gewünschten Bereiche in der Drop-Down-Liste anwählen. Die Standardwerte entnehmen Sie bitte nachfolgender Tabelle.
| Standardmäßig sind die Grenzen der Anzeige folgendermaßen definiert: | |
| 0 - 5000 | DGK5 |
| 5000 - 12500 | TK25 |
| 5000 - 12500 | DTK25 |
| 12500 - 25000 | TK50 |
| 25000 - 50000 | TK100 |
| 50000 - 100000 | TÜK200 |
| 100000 - 250000 | TÜK500 |
| 250000 - 1000000 | TÜK1000 |
| 0 - 5000 | Orthophotos |
Zusätzlich kann man hier individuelle Maßstabsgrenzen definieren: Klicken Sie in das Feld der Maßstabsgrenzen, und geben Sie Ihre Grenzen über die Tastatur ein. Folgendes Format ist dabei unbedingt einzuhalten:
Startwert - Leertaste - Bindestrich - Leertaste - Endwert - Bestätigung mit der Eingabetaste
Natürlich können Sie auch bestehende Fachsysteme durch Betätigen der entsprechenden Schaltfläche wieder löschen. Daten werden dabei nicht gelöscht, nur die Verweise darauf.
| Im unteren Bereich des Dialogs erlauben die Angaben von Pfad und Dateiname der einzelnen Rasterkataloge einen schnellen Überblick und zusätzliche Kontrollmöglichkeiten über die verwendeten Daten. In der Anzeige der Pfade, und auch in der GEOSUMDB_Server.mdb wird der erste Teil des Pfades mit GEOSUMDIR$ ersetzt, falls der gewählte Pfad mit der Einstellung für GeosumDir im Einstellungsmenü übereinstimmt. Bevor Sie an den Layern Änderungen in diesem Dialog vornehmen, müssen Sie an die betreffenden Layer einen Haken setzen. Möchten Sie den Pfad zu einem Rasterkatalog verändern, steht Ihnen dann eine Schaltfläche zum Suchen zur Verfügung. Des Weiteren können ausgewählte Layer mit einem Klick auf die Löschen-Schaltfläche aus der Liste entfernt werden. Möchten Sie neue Rasterlayer importieren, klicken Sie auf die Schaltfläche zum Hinzufügen, und wählen Sie in dem nachfolgenden Dialog die Rasterdatei aus. Es stehen Ihnen hier verschiedene Dateiformate zur Auswahl: | |
|
|
|
| |
|
![]() |
|
| Auch sind die Farben für bestimmte Layer veränderbar. Die Farbeinstellungen sind in der letzten Spalte in RGB-Werten angegeben, und die Schrift des Layer-Namens repräsentiert die Farbzuweisung des zugehörigen Layers. Wenn Sie einen Layer durch einen Haken angewählt haben, betätigen Sie die entsprechende Schaltfläche zum Aufrufen der Farbpalette, in der Sie dann die Farbe verändern können. |
|
| Bei den Geodatabase-basierten Rasterkatalogen besteht das Problem, dass in der Pfaddefinition immer die Pfade des PC's gespeichert werden, auf dem sie erstellt wurden. Werden die Rasterkataloge bei der Installation oder bei einer Aktualisierung auf den Server kopiert, stimmen die Pfadnamen unter Umständen nicht mehr. Um dieses Problem zu beheben, betätigen Sie nach der Selektion aller Rasterkataloge die Schaltfläche "Interne Pfade der Raster-Kataloge fixieren". Dadurch wird der gesamte Pfad zum Geosum-Stammverzeichnis (GeosumDir) durch den gegenwärtigen Absolutpfad ersetzt. | |
Sind alle Einstellungen erledigt, so müssen diese über die Schaltfläche "Übernehmen" gesichert werden. Daraufhin erscheint eine kurze Kontrollmeldung, wenn die Einstellungen gespeichert werden konnten. Abschließend kann der gesamte Dialog über die Schaltfläche "OK" verlassen werden.