An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige Hinweise für den Umgang mit GEOSUM und ArcMap geben. Typische Fehlermeldungen werden beschrieben und Lösungsmöglichkeiten zur Fehlerbehebung vorgeschlagen.
| Die Seite untergliedert sich in die Teilbereiche: | |
|---|---|
| - | Systemvoraussetzungen |
| - | Upgrade älterer Versionen |
| - | Reparieren von Hauptsteuerungseinträgen |
| - | Starten von GEOSUM |
| - | Allgemeines zur Bedienung |
| - | Export-Assistent |
| - | WMS-Layer |
| - | Geodatabase-Rasterkataloge |
Die Erweiterung GEOSUM ist in der Version 9.1 unter ArcGIS 9.0 und auch ArcGIS 9.1 lauffähig. Bitte beachten Sie jedoch, dass GEOSUM unter ArcGIS 9.0 mit installiertem Service Pack 3, sowie unter ArcGIS 9.1 mit Service Pack 1 programmiert worden ist. Als Betriebssystem wird Windows 2000 (SP 4) als auch Windows XP (SP 2) empfohlen. Zum reibungslosen Funktionieren stellen Sie sicher, dass Ihre ArcGIS-9.0 Installation über mindestens Service Pack 2, besser Service Pack 3 verfügt. Beispielsweise funktioniert die Transparenz der Rasterkataloge in einigen Fällen nicht, falls Service Pack 2 oder 3 nicht installiert sind, da diese Funktion von ESRI neu implementiert wurde. Über das Verhalten mit dem derzeitigen Service Pack 1 für ArcGIS 9.1 liegen noch keine Erfahrungen vor, da es zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Hilfe noch keine Anpassung des Service Packs an die deutsche Oberfläche gibt.
GEOSUM gibt es in 2 Editionen: eine Benutzer-Edition für die Nutzung der GEOSUM-Funktionalitäten der Visualisierung von Daten der GEOSUM-Datenbank, und eine Administratoren-Edition, mit der zusätzlich die GEOSUM-Datenbank konfiguriert werden kann. Sie erfahren, mit welcher Edition Sie arbeiten über das Fenster "GEOSUM-Info...", dass über den Menüpunkt "Info" zu erreichen ist.
Wenn Sie von einer älteren GEOSUM-Version auf die aktuelle Version umstellen, so deinstallieren Sie bitte vorher das existierende Programm. Die lokalen Verzeichnisse DBF's, Legends und Icons sollten nicht gelöscht werden, da sie weiterhin benötigt werden. Die Datei parameters.txt wird seit Version 9.0.1 nicht mehr benötigt, da alle Einstellungen zentral über das Einstellungsmenü geändert werden können. Dennoch sollte die Datei beibehalten werden.
Des Weiteren ist als Sicherheitsmaßnahme zu empfehlen, die Hauptsteuerungseinträge vor einem Upgrade von GEOSUM zu sichern. Dies ist einfach über den Export-Assistenten möglich. In der neuen Version können diese dann wieder importiert werden, falls sie bei der Installation verloren gehen sollten.
Beim Import von Hauptsteuerungseinträgen ist folgendes zu beachten, wenn die Einträge auf einem anderen Rechner exportiert worden sind:
Es werden beim Export immer Absolutpfade zu den Dateien gespeichert. Die Pfade zu den Dateien müssen deshalb auf dem neuen Rechner identisch zu den alten Pfaden sein, damit sie angezeigt werden können. Sind die Datenpfade verschieden, so kann man mit Hilfe des Import-Assistenten und der Funktion 'Bestehende Einträge modifizieren' die Verzeichnispfade reparieren. Geben Sie dort einfach im dritten Schritt des Assistenten die aktualisierten Verzeichnispfade ein. Danach sollte die Abfrage in gewohnter Weise funktionieren.
| Wenn Sie weder auf die Raster-Datenbank noch die Vektor-Datenbank zugreifen können, weil die Funktionen nicht verfügbar ("ausgegraut") sind, müssen Sie GEOSUM erst explizit starten. Danach sollten Sie wie gewohnt mit GEOSUM arbeiten können. Ist das nicht der Fall, lesen Sie bitte weiter. |
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Das gezeigte Bild bezieht sich auf die Administratoren-Edition von GEOSUM. Wenn Sie mit der Benutzer-Edition arbeiten, steht Ihnen das Menü "Administration" nicht zur Verfügung.
Schon vor dem ersten Start von GEOSUM sollte der Benutzer im Einstellungsmenü die vorhandenen Einträge überprüfen und gegebenenfalls korrigieren. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Wenn GEOSUM einmal nicht geöffnet werden kann, kann das ebenfalls daran liegen, dass ein Administrator (Benutzer der Administratoren-Edition von GEOSUM) gerade Veränderungen im Dialog 'Raster- / bzw Vektor-Datenbank-Einstellungen' vornimmt. In diesem Fall wird durch ArcGIS ein Schreibschutz auf die serverseitige Steuerungsdatenbank GEOSUMDB_Server gesetzt. Dadurch kann ein 'normaler' Benutzer (der Benutzer-Edition von GEOSUM) nicht auf die Datei zugreifen. Daher sollte die Administration des Servers und die gleichzeitige Benutzung weitestgehend vermieden werden.
Zusammenfassend kommen folgende Ursachen für einen mißglückten GEOSUM-Start in Frage:
| Natürlich können Sie die Zusammenstellung Ihrer Layer in einem ArcMAP-Dokument speichern. Bedenken sie aber, dass es vorkommen kann, dass bei einem erneuten Laden des Projektes die Layer evtl. nicht von Anfang an dargestellt werden, obwohl Sie im Inhaltsverzeichnis auftauchen. In diesem Fall muss die Erweiterung GEOSUM erst gestartet werden. Mit einem Klick auf "Aktualisieren" werden die Layer dann angezeigt. |
![]() | Es kann ebenfalls vorkommen, dass nach erneutem Laden des Kartendokuments die Datenquellen nicht gefunden werden, z.B. wenn zwischendurch der Rechner neu gestartet wurde. Im TOC erscheinen die Layer mit einem kleinen Ausrufezeichen. Stellen sie dann sicher, dass Sie auf Betriebssystemebene auf dem Server eingeloggt sind. Falls nicht, schließen Sie ArcMAP, loggen sie sich auf dem Server ein, und öffnen das Kartendokument erneut. Jetzt sollten alle Daten wieder gefunden werden, falls sie nicht gelöscht wurden. |
Sollten bestimmte Verzeichnisse, die für die Funktionalitäten von GEOSUM erforderlich sind, nicht existieren, erscheinen entsprechende Meldungen, die darauf hinweisen.
Außerdem kann es in diesem Fall sein, dass die Einstellungen für Ihre Systemumgebung nicht korrekt gesetzt sind. Informationen zum Einstellungsmenü finden Sie hier.

Sollte beim Ausführen einer Abfrage, d.h. beim Laden eines bestimmten Datensatzes der Hinweis erscheinen, dass dieser Datensatz nicht existiert, kann auch das durch fehlerhafte Einstellungen hervorgerufen werden – im unten aufgeführten Fall zu den ATKIS-Daten. Kontrollieren Sie gegebenenfalls die Angaben im Einstellungsmenü.

Tritt der Fall auf, dass Daten auf dem Geodatenserver für eine bestimmten Raumausschnitt nicht verfügbar sind, so gibt GEOSUM eine Fehlermeldung aus:
Meist existieren zwar Daten zu dem gewählten Layer, jedoch nicht für den anzuzeigenden Ausschnitt. Kontrollieren Sie trotzdem, ob alle Einstellungen stimmen.
| Es kommt vor, dass beim Laden von Rasterdaten als Hintergrundvisualisierung nicht alle gewählten Layer angezeigt werden. Wenn von Ihnen gewählte Raster-Gruppenlayer nicht in ArcMAP angezeigt werden, sie aber sehr wohl im Inhaltsverzeichnis auftauchen, so kann das an einem ungeeigneten Darstellungsmaßstab liegen. Dieses erkennen Sie daran, dass der Gruppenlayer im Inhaltsverzeichnis mit einen grauen Kasten symbolisiert wird. Das Vorgehen zur individuellen Anpassung ist auf der Seite GEOSUM-Raster-Datenbank beschrieben. In der Administratoren-Edition können die Standard-Maßstabsgrenzen neu definiert werden. Wie das funktioniert, erfahren Sie auf der Seite Administration der GEOSUM-Raster-Datenbank. | ![]() |
Tritt bei der Funktion "Vorauswahl des Kartenausschnitts" die Meldung auf, dass die dbf-Dateien nicht gefunden wurden, so sollten Sie die Pfadangabe zu den Blattschnittdaten und Verwaltungsgrenzen durch das Einstellungsmenü überprüfen. Stellen Sie auch sicher, dass die Dateien in dem angegebenen Verzeichnis existieren. Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Einstellungsmenü.
Bei der Verwendung einer Hintergrundvisualisierung, die auf einer automatischen Maßstabszuordnung basiert (Option "Automatisch" im Dialog "Raster-Datenbank"), sollten Sie bedenken, dass eventuell nicht alle Layer dargestellt werden können, da sie für diesen Maßstabsbereich nicht verfügbar sind. Beim ersten Autreten dieses Falles erscheint das folgende Hinweisfenster:
Wählen Sie dann die Option "Hinweis nicht mehr anzeigen", so erscheint der Hinweis nicht mehr.
Wenn GEOSUM nicht ordnungsgemäß beendet wurde, und ArcMap geschlossen wird, kann es zu einer Fehlermeldung kommen, bei der im Anschluß der Debugger gestartet wird. Dieses Problem ist bekannt, und wird in einer kommenden Version behoben. Achten Sie vorläufig darauf, GEOSUM immer explizit zu beenden.
Innerhalb einer Geodatabase dürfen keine FeatureClasses mit demselben Namen vorkommen – auch nicht wenn eine davon in einem Dataset gespeichert ist. Hier muss dann ein anderer Name vergeben werden.

Beim Export in ein bestehendes Feature Dataset in einer Personal Geodatabase ist zu beachten, dass dieses Dataset nicht im ArcCatalog geöffnet sein darf. Sonst erscheint beim Speichern folgende Fehlermeldung:

Schliessen Sie in diesem Fall das Dataset im ArcCatalog und starten Sie den Export erneut.
Beim Versuch, Dienste der WMS-Server zu nutzen, können zahlreiche Probleme auftauchen, die nicht direkt in ArcMAP oder GEOSUM zu suchen sind. Für ein reibungsloses Funktionieren ist es notwendig, dass vom Client-PC bereits eine aktive Verbindung zum Internet besteht. Wenn dieses nicht der Fall ist, wird GEOSUM einen Hinweis ausgeben:
Tritt diese Meldung auf, kontrollieren Sie als erstes, ob Internetseiten mittels eines Browser abrufbar sind.
Stellen sie dann sicher, dass die Einstellungen im Dialog "WMS-Dienstverwaltung" bzgl. des Proxyservers stimmen, falls Sie sich in einem LAN (Local Area Network) befinden. Geben Sie hier die IP-Adresse des Proxy-Servers ein, und auch den entsprechenden Port.
Führen Sie in der DOS-Eingabeaufforderung den Befehl <ping IP-Adresse des Proxy-Servers> ab, und kontrollieren Sie, ob der Server antwortet. Die DOS-Eingabeaufforderung finden Sie im Windows-Startmenü unter "Programme - Zubehör - Eingabeaufforderung". Wenn Sie die IP-Adresse ihres Proxy-Servers nicht wissen, wenden sie sich an Ihren Administrator.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass eine evtl. vorhandene Firewall die Kommunikation unterbindet. Überprüfen Sie deshalb deren Konfiguration.
Die Definition der WMS-Dienste wird in einer ACCESS-Datenbank gespeichert. Beachten Sie, dass die Speicherung Schreibrechte erfordert!
Weitere mögliche Fehlerursachen sind z.B. Nicht-Funktionieren des Proxy-Servers, beschädigte oder entfernte Netzwerkkabel, defekte Netzwerkkarten, defektes Einwahlmodem, temporäre Engpässe beim WMS-Server u.v.m.
Lesen Sie auch das Kapitel WMS-Dienstverwaltung
Falls verschiedene Rasterlayer nicht angezeigt werden, Sie jedoch sicher sind, dass die Daten auf dem Server existieren, überprüfen Sie bitte die Einstellungen im Dialog "Rasterdatenbank-Einstellungen". Dieser Dialog ist nur in der Administratoren-Version verfügbar. Prüfen Sie als erstes, ob es sich überhaupt um Rasterkataloge auf Basis einer Geodatabase handelt (erkennbar an dem Symbol
; im Gegensatz dazu werden herkömmliche dbf-basierte Bildkataloge mit
dargestellt). Stellen Sie dann fest, ob für den/die betroffenen Layer die korrekte Position der Rasterkataloge (also die mdb-Datei) angegeben wurde. Überprüfen Sie, ob sich das Problem durch das Anpassen der Rasterkataloge an die aktuellen Systemumgebung beheben läßt (Schaltfläche "Interne Pfade der Raster-Kataloge fixieren").
Falls die Fehler nur in Einzelfällen auftreten, kann der betreffende Rasterkatalog aus der Liste gelöscht werden, und anschließend neu hinzugefügt werden. Werden die Dateien dann immer noch nicht gefunden, liegt das Problem in der Struktur der Rasterkataloge begründet.
Die weitere Möglichkeit der Überprüfung, das Öffnen der mdb-Datei mit Microsoft ACCESS und anschauen der Einträge in der Tabelle des Rasterkatalogs wird generell nicht empfohlen. Dadurch kann unter Umständen die interne Struktur der Rasterkataloge zerstört werden, da MS ACCESS schon beim Öffnen der Dateien Veränderungen an diesen vornimmt.
Falls Sie weitere Fehlermeldungen erhalten, oder auf unlösbare Probleme stoßen, wenden Sie sich bitte direkt an uns. Adressen, Telefonnummern und Ansprechpartner von GISCON Geoinformatik finden sie hier.